NEUSTART
NEUSTART

Jahresstartkongress 2018
zum Thema ’NEUSTART’

am 29./30. Januar 2018 in Basel

perspectiva Jahresstartkongress Basel 2018 zum Thema Neustart

Am 29./30. Januar 2018 findet unser Jahresstart-Kongress zum Thema Neustart statt.

  • Wie kann ein Neustart gelingen?
  • Welche Herausforderungen stellen sich in verschiedenen Kontexten?
  • Welche Vorgehensweisen haben sich bewährt und wie haben Menschen
    in ganz schwierigen Ausgangslagen es geschafft, den Neustart zu wagen und zu bewältigen?

Verschiedene Personen lassen uns an ihrem ganz persönlichen Neubeginn teilhaben, manchmal aufgrund einer überraschend positiven Entwicklung, manchmal bedingt durch einen Schicksalsschlag. Die Impuls-Referate werden eingerahmt von anregenden, kurzen Zwischentexten und künstlerischer Darbietung.

Der Kongress wird an beiden Tagen von jeweils 9-17:30 h in der Markthalle in Basel stattfinden
(Türöffnung 8 h).

Zum Programm: siehe unten

Hinweis: Der Jahresstartkongress zählt für SDM-Mediator/innen als Weiterbildung.

perspectiva Jahresstartkongress in Basel

NEUSTART

Termine /
Zeiten
Montag 29.01. | Dienstag 30.01.2018
9 bis 17:30 h
Investition CHF 320.- für beide Tage
Eintritt inklusive Unterlagen
Ort Markthalle | Steinentorberg 20 | 4051 Basel
Anmeldung Jetzt anmelden | Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl – Anmeldeschluss 18.01.2018

Kongress-Programm

Montag, 29. Januar 2018

8 h
Türöffnung
9-11 h

Begrüssung:
Dr. Katja Windisch & Markus Murbach


Interview mit Virgil Desax
Plötzlich in der Fledermaus-Perspektive durch den Alltag

Virgil  Desax

Virgil Desax
ist 30 Jahre alt und mit 22 Jahren bei einer Operation vollständig erblindet (zu riskante Operation beim Versuch, den Hypophysen-Tumor zu entfernen). Vor seiner Erblindung absolvierte er eine Lehre als Zimmermann. Seine Hobbies waren stark auf Ballsportarten gerichtet, wie Fussball und Beachvolleyball. Die Hobbies hat er nun den Möglichkeiten und neuen Bedürfnissen angepasst. Zur Zeit sind es Tandem-Fahrradfahren, Schwimmen, Wandern, Skifahren und zwischendurch Klettern. Nach seiner Umschulung auf die blindentechnischen Hilfsmittel, wie iphone Computer mit Sprachausgabe und Blindenschrift, startete er 2011 die Ausbildung zum Kaufmann EFZ. Er wohnt in Abtwil (St. Gallen) mit seiner Freundin (sehend). Angestellt ist er bei obvita, dem ostschweizerischen Blindenfürsorgeverein, in der Sehberatung. Sein Hauptauftrag dabei ist die Schulung und Beratung von blinden und sehbehinderten Personen.


Interview mit Patrick Mayer
Unternehmer und Erfinder Wheelblades

Patrick Mayer

Am Anfang des Unternehmens Wheelblades stand das Ende einer jungen und ambitionierten Sportlerkarriere. Patrick Mayer wollte Snowboardprofi werden, doch ein Sturz im Jahr 2000 stellte seine Pläne auf den Kopf. Er lernte zu akzeptieren, was unwiderruflich eingetreten war – ein Leben mit einer inkompletten Querschnittlähmung. Acht Monate nach seinem Unfall begann Mayer wieder mit dem Skifahren, wenig später war er im Kader des Deutschen Paralympischen Skiteams. In den Trainings bemerkte er, dass sich der Rollstuhl im Schnee nicht eignete und ihn in seiner Bewegungsfreiheit einschränkte. Der heute 38-Jährige gab sich jedoch nicht dem Schicksal hin, sondern gründete das Unternehmen „Wheelblades“ und entwickelte die «Wheelblades S» sein erstes Produkt, welches 2012 auf den Markt kam. Heute exportiert Patrick Mayer seine «Wheelblades S» in die ganze Welt.


Moderierte Fragerunde

Kaffeepause
11-13 h

Vortrag Klaudia Forster
Heraus aus der Sicherheit in ein Leben voller Vertrauen

Klaudia  Forster

Klaudia Forster
Personalmanagement & Entwicklung
1966 geboren, wohnhaft in Lochau am Bodensee (Österreich).
Klaudia Forster begann direkt nach der Matura an einer berufsbildenden höheren Schule im Rechnungswesen bei einer Regionalbank. In weiterer Folge baute sie das Human Resources auf und leitete dieses als Generalistin und Führungskraft über 20 Jahre. Während dieser Zeit wurde die Bank mehrfach als Great Place to Work Österreich, familienfreundlicher Betrieb, ausgezeichneter Lehrbetrieb und mit dem Vorarlberger Gesundheits-Gütesiegel ausgezeichnet. Sie absolvierte zahlreiche berufsbegleitende Aus- und Weiterbildungen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Personalmanagement sowie Mediation und Resilienz. Mit Ende Vierzig hat sie nach 29 Jahren mit viel Herzblut für die Aufgabe und die Bank ihre Anstellung beendet und sich auf den Weg mit unbekanntem Ziel gemacht. Eine spannende Reise von der Entscheidung, über das Loslassen, das Nachdenken und Nachspüren bis zum Neubeginn in die Selbstständigkeit.


Moderierte Fragerunde

Mittagspause
14-16 h

Vortrag Prof. Dr. Richard David Precht
Die digitale Revolution – wie stellen wir die Weichen richtig?

Prof. Dr. Richard  David Precht
© Amanda Berens

Richard David Precht
Richard David Precht, geboren 1964, ist Philosoph, Publizist und Autor und einer der profiliertesten Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. Er ist Honorarprofessor für Philosophie an der Leuphana Universität Lüneburg sowie Honorarprofessor für Philosophie und Ästhetik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Seine Bücher wie "Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?", "Liebe - ein unordentliches Gefühl" und "Die Kunst, kein Egoist zu sein" sind internationale Bestseller und wurden in insgesamt mehr als 40 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen „Erkenne die Welt“ und „Tiere denken“. Seit 2012 moderiert er die Philosophiesendung »Precht« im ZDF.


Moderierte Fragerunde

Kaffeepause
16-17 h

Darbietung Damir Dantes
Pantomime-Künstler

Damir Dantes

Damir Dantes
1972 geboren, wohnhaft in Zürich, tanzte bereits mit 8 Jahren. Er absolvierte eine professionelle Ausbildung in unterschiedlichen Tanz-Stilen. Von 1992 bis 2004 lernte Dantes die Kunst der Pantomime an verschiedenen internationalen Häusern. Er lernte von Marcel Marceau und Peter Makal, spielte zusammen mit Theaterdiva Maria Becker. Sein öffentliches Debüt als Solo Pantomime hatte er im Alter von 24 Jahren am Stuttgarter Pantomimentheater. 2017 entstand eine Zusammenarbeit mit dem berühmten Standup Comedian Rob Spence. Damir entwickelte dabei dessen visuelle Sketches für sein neues Programm „Mad men“. Damir Dantes ist Theaterpädagoge (But). Als Dozent am Theaterpädagogischen Zentrum in Heidelberg und Zürich unterrichtet er Erwachsene wie auch Kinder in Pantomime und ist mit eigenen Programmen für Körpertheater im In- und Ausland auf verschiedenen kleinen und grossen Bühnen zu sehen.

Auszeichnungen:
Mai 2009: am internationalen „Teatarfest“ in Sarajevo gewann Damir Dantes sowohl den Jury- wie auch den Publikumspreis. July 2009: erster Preis am Belgrader „34. Festival für Monodrama und Pantomime“. März 2010: erster Preis am Internationalen Pantomime Festival Skopje, Macedonien.

17:30 h
Ende Tag 1

Dienstag, 30. Januar 2018

8 h
Türöffnung
9-11 h

Begrüssung:
Dr. Katja Windisch & Markus Murbach


Vortrag Dr. iur. Bernhard Heusler
Unternehmens- und Teamführung – Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Fussball

Dr. iur. Bernhard Heusler

Dr. iur. Bernhard Heusler
Rechtsanwalt und ehemaliger Präsident des Fussballclubs FC Basel
Als Anwalt war Bernhard Heusler 14 Jahre Partner der Wirtschaftskanzlei Wenger Plattner und anschliessend drei Jahre (bis Ende Oktober 2017) Konsulent bei der Kanzlei Walder Wyss AG. Ab 2009 führte und ab 2012 präsidierte er den FCB, der rund 200 MitarbeiterInnen beschäftigt. Unter seiner operativen Leitung gewann der Club den Schweizer Meistertitel acht Mal in Folge und qualifizierte sich sechs Mal für die Champions League; parallel steigerte der Club seinen Umsatz von rund CHF 30-40 Mio. auf zuletzt CHF 100-130 Mio. Zukünftig wird er seine langjährige Erfahrung in der Führungsverantwortung des Fussballclubs und als Mitglied in diversen Verwaltungsräten von Schweizer Unternehmen bei der kürzlich von ihm mitgegründeten Heusler Werthmüller Heitz AG (HWH) einbringen. Neben seinen Aktivitäten im Bereich des (Fussball-) Sports bekleidet Bernhard Heusler eine Anzahl Verwaltungsratsmandate.


Moderierte Fragerunde

Kaffeepause
11-13 h

Vortrag Dr. phil. Natalie Knapp
Mit der Unsicherheit Freundschaft schliessen

Dr. phil.  Natalie Knapp

Dr. Natalie Knapp
geb. 1970, ist Philosophin, Autorin und Publizistin. Sie ist Gründungsmitglied des Berufsverbandes für philosophische Praxis, Mitglied verschiedener Expertengremien, hält Vorträge, leitet Seminare und Akademien. Von 2001 bis 2013 arbeitete sie als Kulturredakteurin beim SWR. Bei Rowohlt erschienen ihre Bücher »Der unendliche Augenblick« (2015), »Kompass neues Denken« (2013) und »Der Quantensprung des Denkens« (2011). Natalie Knapp promovierte in Freiburg i. Br. über Heidegger, Derrida und Rilke und studierte Philosophie, Literaturwissenschaften, Religionsphilosophie und Religionsgeschichte. Sie lebt und arbeitet in Berlin.


Moderierte Fragerunde

Mittagspause
14-16 h

Vortrag Niccel & Emil Steinberger
Tausend Arten neu zu starten

Niccel und Emil Steinberger
© Edition E

Emil Steinberger
Kabarettist & Autor
Emil Steinberger, der Luzerner, hat ein abwechslungsreiches Leben hinter sich. Was er eigentlich nie werden wollte, Kabarettist, ist zu seinem Beruf und seinem Erfolg geworden. Mit seinen verschiedenen Emil-Programmen stand er auf allen deutschsprachigen Bühnen. Auch auf Französisch spielte er seine Programme. Er wagte sich in seinem Leben immer wieder auf neues Terrain und hat so in seinem Leben mehr als 20 Berufe ausgeübt.

Niccel Steinberger
Lachtrainerin & Autorin
Niccel Steinberger, bekannt als Lachtrainerin und Autorin hat eine Biographie hinter sich, die ihr immer wieder Neuanfänge in neuen Städten und Ländern, mit immer wieder neuen Menschen abfoderte. Von Kindesbeinen an darauf trainiert, immer wieder neu zu starten und auch einmal gegen den Strom zu schwimmen, möchte sie keinen dieser Neustarts missen ... und wer weiss, vielleicht bahnt sich ja schon bald die nächste neue Perspektive an ...


Moderierte Fragerunde

Kaffeepause
16 h
Moderierte Umsetzungs-Diskussion
17:30 h
Ende Tag 2


An beiden Tagen ...


Büchertisch

Es wird einen Büchertisch geben, organisiert in Zusammenarbeit mit Bider & Tanner. An diesem können Bücher und Medien der Referent/innen sowie zum Thema NEUSTART erworben werden.

Verpflegung

Für die persönliche Verpflegung bietet die Markthalle ein reichhaltiges Angebot.

Impressionen Markthalle

Markthalle Basel 1
Markthalle Basel 2
Markthalle Basel 3

Fotos: N. Gysin

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Impuls-Referate und Darbietungen

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